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Geistreich78 – Verlag in der Laptoptasche #28

GeistreichMit Geistreich 78 hat Stefan Hoffmeister von Beginn an die Blogbox begleitet. Als einer der ersten hat er sich, noch vor dem Launch, für die Blogbox-App registriert. Danke Stefan!

Geistreich78 ist ein eCommerce, Social Media, Domain Business Magazin, das in den nur zweieinhalb Jahren seines Bestehens schon über 1.000 Artikel umfasst. Bewundenswerter Output! Wir wünschen viel Spaß beim Bloggen der nächsten 1.000 Artikel und beim Lesen dieses Interviews!

3 x Selbstvermarktung:

Was kannst du gut?

Viele Kooperationen und langjährige Zusammenarbeit sind über persönliche Kontakte und Beziehungen entstanden, die trotz aller Online Affinität unerlässlich sind. Da ich meinen Blog nebenberuflich betreibe, also zusätzlich zu einer Vollzeit Anstellung im Vertrieb, sagt man mir nach, dass ich unglaublich viele Informationen in kurzer Zeit aufnehmen kann und über ein recht hohes Schreibpensum verfüge. In Sachen Vermarktung führt das trotz der knappen Zeit zu einem beachtlichen Output.

Welche Geschichte, die auf deinem Blog erschienen ist, zeigst du immer besonders gerne?

Bei mittlerweile über 1.000 Artikeln in 2,5 Jahren kann man eigentlich nicht die eine Story herausgreifen. Besonders freue ich mich, wenn einzelne Artikel auch langfristig gerne gelesen werden, wie das bei einigen Bio Pics etwa zu Steve Jobs oder Jeff Bezos der Fall ist. Oder aber sich langfristig weit oben bei Google halten, wie z.B. mein Artikel zum Amazon Geschäftsmodell.

Was macht deinen Blog einzigartig?
Neben einer breiten Themenvielfalt, die sich mit den großen Bausteinen eCommerce und Social Media beschäftigt, beschreiben wir den digitalen Wandel in all seinen Facetten, wie er unser Arbeiten, Leben und Zusammen leben beeinflusst. Von Anfang habe ich auf ein Multi-Autoren Modell gesetzt, was eine Vielzahl an Gast- und regelmäßigen Autoren widerspiegelt.

3 x Praktisch:

Welches Tool nutzt du, um Nachrichten zu filtern, bzw. als erste zu erhalten?

Als erstes erhalte ich Nachrichten, die mir von Unternehmen über deren Presseverteiler zugesendet werden. Da sind manche ja auch vorab dabei, die erst später veröffentlicht werden dürfen. Nachdem ich früher auf die App Newsify gesetzt habe, bin ich mittlerweile zu Flipboard umgestiegen, weil mir diese komfortabler erscheint und man sich noch eine eigene Community aufbauen kann.
Twitter teilt einem z.B. mittlerweile auch mit, wenn bestimmte Tweets in der eigenen Timeline besonders oft geshared werden.

Welches Tool nutzt du, um deine Texte/Redaktion zu organisieren?

Als Basis für meinen Blog setze ich auf WordPress. Dafür gibt es ein komfortables Plugin, mit dem Namen CoSchedule. Das ist Redaktionstool, Kalender und Sharing Plattform in einem. Damit lassen sich auch Teams steuern und Themen vergeben.
Vor allem setze ich es ein, weil ich für geplante Posts gleich alle wichtigen Social Media Kanäle ansteuern und individuelle Texte schreiben kann. Facebook, Twitter und google+ erfordern ja unterschiedliche Teaser.
Aber auch die Kalenderfunktion finde ich klasse. Bei vielen parallelen Artikeln hat man einen guten Überblick und kann die Beiträge auch gut in der Woche oder längerfristig verteilen.

Dein wichtigstes Arbeitsuntensil (außer Computer und Handy)?

Da muss ich gleich bekennen, dass ich gar nichts mehr handschriftlich notiere. Ich wache mit meinem iPhone auf und gehe mit ihm ins Bett… Neben einem Windows Notebook und einem MacBook Air setze ich noch ein Galaxy Tab Note Pro mit 12 Zoll ein. Damit kann man, trotz Tablet, im normalen Desktop Modus Webseiten besuchen, was ich sehr komfortabel finde. Das Note bietet ja mit dem Pen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Eingabe.
In der Vergangenheit habe ich sehr viele Messen und Konferenzen besucht, bzw. war auch als Live Reporter tätig. Hier hat sich auch meine Panasonic Lumix DMC FZ 200 als sehr praktisch erwiesen. Damit fotografiere ich manche Slides bei Vorträgen, wenn es schnell gehen muss. Das Abtippen geht bei manchen Sprechern einfach nicht schnell genug. Außerdem kann man die Bilder später für Blogbeiträge verwenden.

3 x Verbreitung:


Wie verbreitest du deine Nachrichten selber?

Wie bereits oben geschrieben setze ich auf die großen 3: Facebook, Google+ und Twitter. LinkedIn klappt auch bisweilen ganz gut. Ansonsten gibt es natürlich einen RSS Feed, wobei ich hier auf Feedburner von Google setze, weil damit auch gleich noch weitere Statistiken ausgeliefert werden. Eine Anmeldung bei Blognetzwerken, wie Bloggeramt, kann nicht schaden, bringt aber zumeist nicht die großen Traffic Effekte. Zudem kann man in WordPress noch bestimmte Newsdienste direkt anpingen, wenn neue Artikel veröffentlicht wurden.
Trotz mehrfacher Versuche ist leider eine Anmeldung bei Google News nicht gelungen.

In welchen Aggregatoren ist dein Blog angemeldet?

Natürlich in der Blogbox!

Woher kommen die meisten Besucher?

Die meisten Zugriffe erziele ich über Google, gefolgt von direkten Aufrufen und Verweisen, also Verlinkungen anderer Seiten. Wobei die Google Zugriffe ein deutliches Übergewicht haben.

3 x Zeit und Geld:


Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog?

Mehr oder weniger arbeite ich fast täglich daran. Auch wenn nicht jeden Tag ein Artikel erscheint, so gilt es doch eMails und News zu lesen, auszusortieren und filtern. Sowie im Back Office die technische Seite pflegen, Meetings und offline Treffen, Messen und Konferenzen besuchen, etc. Manche Artikel bedürfen auch mehrtägiger Arbeit, wenn ein Interview abgestimmt werden muss oder längere Recherchen notwendig sind.
Über Online Foren, Facebook Gruppen und Chats gibt es zudem einen stetigen Austausch.
Dies hängt aber sicherlich auch mit der Thematik zusammen. In E-Commerce und Social Media ändert sich ständig etwas. In meinem privaten Blog schreibe ich über Hotels, Sehenswürdigkeiten oder unseren Hausbau – da kann man sich einfach mal hinsetzen, was schreiben und dann wieder einige Zeit verstreichen lassen.

Banner? Advertorials? Spenden? Wie verdienst du Geld?

Mittlerweile habe ich mehrere Einnahmequellen: Im Blog – Google AdSense (rudimentär, deckt gerade mal die monatlichen Hostingkosten), Zanox Affiliate, Sponsored Posts (über direkte Anfragen oder Vermarktungsseiten). Über den Blog haben sich aber auch andere Möglichkeiten erschlossen. So arbeite ich noch als Autor und schreibe Texte für Corporate Blogs oder erhalte Vergütungen für Live Reporting.

Rentiert sich dein Blog finanziell?

Die erste Intention war und ist bis jetzt nicht das Geld verdienen. Sicherlich hat sich die Situation aufgrund der zunehmenden Reichweite und Bekanntheit gebessert, aber in Relation zu den eingesetzten Stunden Arbeit kann man sicher noch nicht von einer “Rentabilität” im eigentlichen Sinn sprechen. Das würde ja bedeuten, dass die Summe X der geleisteten Arbeit adäquates Einkommen mit sich bringt.
Solange es Spaß macht, weiter auf positive Resonanz und steigende Leserschaft stösst und ich die Zeit dazu finde, werde ich es auf jeden Fall weiter machen.