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Miss BARTOZ – Verlag in der Laptoptasche #5

Unsere Serie “Verlag in der Laptoptasche” geht mit einem besonderen Blog-Schmankerl in die nächste Runde: Miss BARTOZ ist das Online Modemagazin für Frauen mit Format, die eine sogenannte Übergröße tragen. Ulrike Bartos hat damit ihre Nische gefunden und es geschafft, ein Business daraus zu machen. Wir sagen Chapeau! und freuen uns, dass sie unsere Fragen beantwortet hat.

miss BARTOZ London Show

Selbstvermarktung:

Was kannst du gut?
Ich kann Menschen mit Worten berühren, also recht gut texten. Außerdem und das war nicht ganz unwichtig, habe ich 15 Jahre Erfahrungen in den Medien, insbesondere Vermarktung von Medienmarken. Social Media ist eine Sache, die ich ebenfalls beherrsche und mein Wissen mit Barcamps, Kongressen und Meetups etc.pp. stetig aktuell halte. Es ändert sich so viel und schnell. Da mir der digitale Wandel auf vielen Gebieten Spaß macht und mich interessiert, kann ich mein Wissen auch für mein Business aktuell halten (und weiter verkaufen).

Welche Geschichte, die auf deinem Blog erschienen ist, zeigst du immer besonders gerne?
Es gibt einige Artikel, die ich gerne zeige, insbesondere die, in denen meine Leserinnen anfangen ihren eigenen Style zu zeigen. Das ist ein tolles Feedback. Und war für einige Frauen ein regelrechtes Coming Out. Diesen Sommer hat ein Artikel alle Rekorde gebrochen. Den zeige ich immer wieder gern: Hurra, Wampe wird jetzt Trend!

Was macht deinen Blog einzigartig?
Mein Blog ist ausschließlich für Frauen mit einer großen Konfektionsgröße gemacht (das sind übrigens 52% aller deutschen Frauen). Einzigartig ist die Mischung aus Persönlichem, Stylings, Kommerziellem und Magazinanteilen. Ich nehme die aktuellen Trends und zeige, wie man den mit etwas mehr Speck auf den Rippen umsetzen kann. Den Shop dazu liefere ich gleich mit.
Ich bin als Person anfassbar, mache auch mal kleine Events und Workshops, auch das ist wichtig für meine Leserinnen. Gleichzeitig gibt es für die 70% Neuleserinnen, die ich habe, auch genügend Einstiege. So ist für jede etwas dabei.

Praktisch:

Welches Tool nutzt du, um Nachrichten zu filtern, bzw. als erste zu erhalten?
Ich bekomme viel per Newsletter mit und nutze Facebook und Twitter als Infokanal.

Welches Tool nutzt du, um deine Texte/Redaktion zu organisieren?
Meine Redaktion wird immer so organisiert, wie es gerade gut passt. Ich probiere immer wieder Tools aus und wechsle. Mittlerweile habe ich es aufgegeben, nach dem perfekten Tool zu suchen. Es scheint eher mein Ding zu sein, mal mit Listen, mal mit Papier, mal mit einem Projektmanagement-Tool zu arbeiten. Ich kann aber sagen, dass sich mit dem Ändern des Tools auch immer irgendwie mein Business leicht verändert.

Dein wichtigstes Arbeitsuntensil (außer Computer und Handy)?
Außer Computer und Handy… Mein Kopf! 🙂 Ein Notizbuch und manchmal meine Zeichenkladde.

Verbreitung:

Wie verbreitest du deine Nachrichten selber?
Meine größte und stärkste Community ist Facebook. Alle anderen social media Kanäle bearbeite ich ebenfalls. Pressemeldungen gibt es bei besonderen Sachen.

In welchen Aggregatoren ist dein Blog angemeldet?
Blogbox, Bloglovin, Stylebook.

Woher kommen die meisten Besucher?
Facebook und von den Aggretatoren: Stylebook.

Zeit und Geld:

Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog?
Täglich ca. fünf Stunden.

Banner? Advertorials? Spenden? Wie verdienst du Geld?
Alles, außer Spenden. Ich bin vor vier Jahren gestartet und seit dieser Zeit ist der Markt in dem Segment Plus Size Fashion auch in Deutschland stark gewachsen. Heute gibt es sogar Modemessen nur für Übergrößen und ich war halt diejenige, die mit innovativen Konzepten und einer großen Reichweite die Labels in Deutschland sozusagen in Empfang genommen hat ;-).

Rentiert sich dein Blog finanziell?
Ja. Er war auch von Anfang an mein Business und erst jetzt mache ich auch mal was Anderes. Zum Beispiel coache ich Firmen, wie sie mit einem Blog Gutes für ihre Marke tun können. Den Erfolg und meine Erkenntnisse lassen sich da problemlos auf andere Branchen übertragen.