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Verwandert.de – Verlag in der Laptoptasche #27

Auf verwandert.de berichtet Sarah von den Abenteuern mit ihrem Mann Timo, Hund Sturmi und Packpony Egon. Gemeinsam wandern sie durch Deutschland und entdecken neue Routen. Um das Packpony Egon hat sich inzwischen eine Fangemeinde gesammelt. Wir hoffen, sie wandern auch mal bei uns vorbei ;-). In der Zwischenzeit lässt uns Sarah hinter die Kulissen ihres ungewöhnlichen Blogs blicken.
verwandert

3 x Selbstvermarktung:

Was kannst du gut?
Ich bin ganz gut im Wandern mit Pony 😉 Wobei ich mir da vor einer Reise auch immer viel zu viele Gedanken und Sorgen mache. Das kann ich also auch ganz gut. Außerdem bin ich recht kommunikativ und gehe gerne auf Leute zu. Was wiederum beim Reisen hilft, eine Unterkunft oder die schönste Wegstrecke zu finden.

Welche Geschichte, die auf deinem Blog erschienen ist, zeigst du immer besonders gerne?
Witzigerweise sind die Artikel, die richtig oft kommentiert wurden, alles Artikel, die ich gar nicht besonders gerne zeige, weil sie extrem persönlich und manchmal auch voller Zweifel sind. Leuten, die noch gar nicht wissen, was ich tue, zeige ich deswegen gerne mein Video über all meine Touren aus dem Jahr 2014. Das schaue ich mir selber auch immer wieder gerne an.

Was macht deinen Blog einzigartig?
Egon natürlich – mein 90 cm großes Shetlandpony, der mit mir durch Deutschland wandert. Der hat inzwischen einen richtigen Fanclub um sich herum. Ich hoffe, ihm steigt das nicht zu Kopf, nicht dass ich bald einen roten Teppich mit zum Wandern nehmen muss.

3 x Praktisch:

Welches Tool nutzt du, um Nachrichten zu filtern, bzw. als erste zu erhalten?
Facebook. Leider. Denn ich verbringe dort viel zu viel Zeit, nur um dann doch Informationen zu bekommen, die ich gar nicht bekommen will. Oder nach lustigen Ponybildern zu suchen.

Welches Tool nutzt du, um deine Texte/Redaktion zu organisieren?
Ich arbeite total stupide mit Word bzw. schreibe die Texte oft auch direkt im WordPress Backend. Auf meinem Laptop habe ich dann alle Texte und Fotos zu meinen Beiträgen gesammelt und einigermaßen geordnet.

Dein wichtigstes Arbeitsuntensil (außer Computer und Handy)?
Mein kleines knallrotes Notizbuch. Das ist immer mit dabei, auch auf jeder Wanderung und schon einige Blogposts sind darin entstanden. Denn die besten Ideen habe ich immer direkt beim Laufen.

3 x Verbreitung:

Wie verbreitest du deine Nachrichten selber?

Natürlich direkt auf verwandert.de und von da aus auf Facebook, Twitter und im Newsletter. Außerdem poste ich Fotos auf Instagram. Pinterest will ich jetzt auch endlich mal verstehen, nachdem ich immer wieder höre, wie toll das doch für die Blogvermarktung sein soll. Die besten Nachrichten gibt es aber live von mir bei jeder Wanderung für meine Gastgeber 😉

In welchen Aggregatoren ist dein Blog angemeldet?
Natürlich bei der Blogbox! Und dann noch bei Travelbook Blogstars, Feedly und irgendwelchen kleinen Bloglisten, die ich schon wieder vergessen habe.

Woher kommen die meisten Besucher?
Gerade mal die Statistiken gecheckt: 37% kommen über Google, was erstaunlich ist, da ich was SEO angeht extrem faul bin. 29% über Social Media, was gut ist, denn so kann ich mir meine vertrödelte Zeit bei Facebook wieder schön reden. 23% kommen direkt und 10% über Referral, davon die meisten über meine Unternehmensseite und über andere Blogs.

3 x Zeit und Geld:

Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog?
Oh, sehr viel. Es pendelt von den Stunden her immer zwischen langem Teilzeit- und normalem Vollzeitjob. Wenn man meine Touren als Arbeitszeit mitzählt, dann sogar noch deutlich mehr.

Banner? Advertorials? Spenden? Wie verdienst du Geld?

Diese Frage stelle ich mir auch immer wieder, wenn ich Ende des Monats panisch auf meinen Kontoauszug schaue. Mit Advertorials und Produkttests mache ich etwas Geld. Aber ich bin da extrem wählerisch geworden, was es finanziell nicht gerade leichter macht. Derzeit habe ich ein eigenes Buch in Planung, was mich dann natürlich endlich reich und berühmt machen wird 😉

Rentiert sich dein Blog finanziell?

Naja, das kommt auf die Definition von “rentieren” an. Es gibt extrem viele einfachere Arten an Geld zu kommen. Wenn ich Zeitaufwand mit finanziellem Gewinn durch den Blog vergleiche, rentiert er sich nicht, nein. Ich finde aber, dass es neben dem finanziellen Gewinn beim Bloggen eigentlich um etwas anderes geht. Um einen emotionalen Gewinn. Ich gewinne ganz viele tolle Leser, die meinen Blog lesen und mir schreiben. Ich gewinne liebe Worte und Zuspruch. Ich gewinne spannende Erkenntnisse über mich selbst und die ganze Welt. Ich gewinne an Selbstvertrauen und Wachstum. Und dadurch rentiert sich mein Blog tausendfach.